News

ALB BOTE vom 16. März 2019

 


Vernissage „Mein Weg“ mit Bildern in verschiedenen Techniken
von Heidi Fink


Uwe Reutter, Dagmar Waizenegger, Heidi Fink

Zahlreiche interessierte Gäste konnten Uwe Reutter und Heidi Fink gestern zur Ausstellungseröffnung begrüßen. Mehr als 80 BesucherInnen folgten den Ausführungen von Frau Waizenegger, Leiterin des Referats für Kunst und Kultur Tübingen. Einen lebendigen Eindruck vermittelte Frau Waizenegger vom künsterlischen Lebensweg von Heidi Fink und ihrer besonderen Spachteltechnik. Landschaften der Alb werden sensibel und fast haptisch dargestellt –  Seelenlandschaften, wie Frau Waizenegger sie nannte, in denen wir uns wiederfinden können. Es war eine rundum gelungene und inspirierende Vernissage.

Die Ausstellung ist während unserer Bürozeiten (Montag bis Freitag, 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr)  bis 3. Mai 2019 geöffnet.

14.03.2019


 

 

 


Immobilienverband Deutschland  IVD lehnt Pläne zum sogenannten Bestellerprinzip ab

Heute ist der Referentenentwurf zum sogenannten „Bestellerprinzip“ aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in die Ressortabstimmung gegangen, der dem IVD vorliegt.

„Wir lehnen die Einführung des von Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley vorgeschlagenen „Bestellerprinzips“ bei Kaufimmobilien ab. Der Vorschlag ist in der Großen Koalition offenbar nicht abgestimmt. Das SPD-Vorhaben wird den ihm zugeschriebenen Zweck – nämlich die Käufer finanziell zu entlasten – nicht erfüllen. Ganz im Gegenteil: Der Käufer wird nicht entlastet, sondern belastet und er erhält keine Beratungsleistung mehr. Das kann nicht im Sinne des Verbraucherschutzes sein,“ kommentiert IVD-Präsident Jürgen Michael Schick den entsprechenden Gesetzentwurf.

„In 75 Prozent der Märkte wird die Provision zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Das wird von allen Beteiligten als fair empfunden. Wir schlagen vor, diese Regelung bundesweit zu übernehmen. Die Aufteilung der Courtage ist gerecht und spiegelt zudem das Leistungsbild unserer Immobilienmakler wider“, sagt Schick. Denn die Dienstleistung des Maklers sei seit jeher geprägt von seinem Selbstverständnis, unabhängiger Mittler zwischen Käufer und Verkäufer zu sein.

Der IVD-Präsident weiter: „Für beide Seiten tätig zu werden, ist bei einer komplexen Transaktion, wie sie der Immobilienkauf/-verkauf darstellt, dringend erforderlich, da in der Regel weder Käufer noch Verkäufer über einschlägige Fachkenntnis und Erfahrung verfügen. Gerade aus Sicht des Käufers ist eine umfassende Beratung aber notwendig, denn ein Immobilienkauf stellt meist die größte Investitionsentscheidung in seinem Leben dar. 89 Prozent der IVD-Mitglieder beraten heute Verkäufer und Käufer gleichermaßen. In nahezu allen Fällen erreicht der Makler für den Käufer auch einen Preisnachnachlass. Das ist gelebter Verbraucherschutz“, so Schick.

Der Vorschlag der Bundesjustizministerin orientiert sich an dem bereits umstrittenen Bestellerprinzip in der Wohnungsvermietung. Seit dem 1. Juni 2015 gilt in der Wohnungsvermittlung die Regelung, nach der es dem Immobilienmakler grundsätzlich untersagt ist, vom Wohnungssuchenden eine Provision anzunehmen (§ 2 Abs. 1a WoVermRG). Nur noch der Vermieter kann einen Makler beauftragen und bezahlen. Diese Grundsätze sollen nun auch auf den Kauf von Immobilien übertragen werden.

Aus Sicht des IVD wird der Käufer durch ein Bestellerprinzip keine Ersparnis erlangen. Denn es ist zu erwarten, dass der Verkäufer versuchen wird, die Provision im Kaufpreis einzupreisen. Mit dem erhöhten Kaufpreis erhöht sich auch die Grunderwerbsteuer. Der vermeintliche Vorteil einer Provisionsfreiheit des Objektes wird zum Nachteil für den Käufer. Entscheidet sich der Verkäufer gegen einen Makler, wird er den fiktiven Anteil einer Maklerprovision für sich vereinnahmen bzw. den Spielraum für sich nutzen.

Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass der Käufer vom Immobilienmakler keine Beratungsleistung mehr verlangen kann. Auch wird er nicht erwarten können, dass der Makler ihn bei der Preisverhandlung unterstützt. Nach den Plänen von Barley ist der Käufer weitestgehend auf sich alleine gestellt. Mangels Maklervertrag muss der Immobilienmakler im Fall einer Falschberatung oder Fehlinformation gegenüber dem Käufer auch nicht mehr haften. Die von der Rechtsprechung in den letzten Jahren immer weiter erhöhten Anforderungen an die Beratungsleistung des Maklers nützen dem Käufer nichts, denn der Immobilienmakler muss als einseitiger Interessenvertreter des Verkäufers nur dessen Belange im Blick haben. Das wesentliche Interesse des Verkäufers liegt darin, einen möglichst hohen Preis zu erzielen. Hierfür eignet sich insbesondere das Bieterverfahren, das in der Regel zu einem höheren Preis führt als das reguläre Verfahren. Letztlich wird der Käufer durch ein Bestellerprinzip nichts sparen.

Quelle:
IVD Immobilienverband Deutschland

25.02.2019


      Vortrag zum Thema  „Wohnraum-Mietverträge richtig gestalten“ mit Rechtsanwältin Frau Andrea Zühlke

Am 6. Februar 2019 fand in den Räumen von Reutter Immobilien in Münsingen ein Vortrag zum Thema „Wohnraum-Mietverträge richtig gestalten“ statt.
Frau Andrea Zühlke, Fachanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht und Beratungsanwältin für Mietrecht bei „Haus und Grund“ in Reutlingen, veranschaulichte in ihrem hoch interessanten Vortrag die Themen Gestaltung von Mietverträgen, Wohnungsübergabe und Kaution. Dabei bezog Frau Zühlke die Zuhörenden stark mit ein, sodass sich ein lebendiger Austausch mit Lösungen für individuelle Probleme entwickelte, der auch nach dem Vortrag noch seine Fortsetzung fand.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Mit mehr als 45 Besuchern wurde deutlich, dass es einen hohen Bedarf an Informationen zum Thema Vermietung und den rechtlichen Problemstellungen auf Seiten der Vermieter gibt.

Fazit der Besucher des Vortrags: ein lohnenswerter und sehr informativer Abend mit interessanten Gesprächen und Begegnungen.

Die Vortragsreihe im Rahmen der Reutter Immobilien Akademie wird fortgesetzt. Am Mittwoch, 27. März 2019 wird Herr Kemmler, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur im Landkreis Reutlingen, zum Thema „EWärmeG, Ausblick Gebäudeenergiegesetz GEG, aktuelle Förderungen“ referieren. Und am Mittwoch, 22. Mai 2019 folgt ebenfalls von der Klimaschutzagentur, Frau Volk mit dem aktuellen Thema: „Photovoltaik und neue Speichermöglichkeiten“.


Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Herrn Reutter

 

12.02.2019

 

 


24.01.2019

 


 

 

ALB BOTE vom 21.12.2018

 

 

 

 

 


Die Frage ist nicht, was die Zukunft bringt.
Die Frage ist, was wir aus der Zukunft machen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen
und wünschen Ihnen frohe Festtage
und für das Neue Jahr 2019 alles Gute!

Unser Büro bleibt vom 24. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 geschlossen.
Ab Montag, 7. Januar 2019 sind wir wieder persönlich für Sie da.

 

 

 

 

 

 


§ Rechtsprechung

Grundstücksrecht

Gemeindliches Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet

Im Bereich einer Erhaltungssatzung mit dem Ziel, die Bewohnerstruktur eines städtischen Bereiches („Milieuschutzgebiet“) zu erhalten, kann die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht auch bei bebauten Grundstücken ausüben. Maßgeblich ist, ob durch einen Verkauf eine Veränderung der Mieterzusammensetzung zu erwarten ist. So im konkreten Fall des Verwaltungsgerichts (VG) Berlin: Erstkäufer war ein erfahrenes Immobilienunternehmen, das bereits in der Vergangenheit Mietobjekte gekauft hatte, um sie mit Gewinnmaximierung in Eigentumswohnungen zu verwandeln. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine solche Projektentwicklung zu einer starken Veränderung der Wohnbevölkerung führt. Genau diese Entwicklung soll durch die Erhaltungssatzung vermieden werden, weshalb die Stadt Berlin, so das VG, ihr Vorkaufsrecht rechtmäßig ausüben konnte.

 

Kommentar

Zweck des gemeindlichen Vorkaufsrechtes in Milieuschutzgebieten ist es, die im Zeitpunkt des Erlasses der Erhaltungssatzung bestehende Wohnbevölkerung zu erhalten. Gerade in attraktiven Lagen mit Aufwertungsspielraum durch Modernisierungsmaßnahmen werden solche Erhaltungssatzungen erlassen, um die Existenz von preiswertem, familiengeeignetem Wohnraum zu sichern

Autor: Nils Flaßhoff

Fundstelle: VG Berlin, Urteil vom 17.05.2018, 13 K 724.17, IBRRS 2018, 3219

Quelle:
Immobilienverband Deutschland IVD

14.12.2018

 


Mietwohnungsbau: Sonder-Afa wird nicht reichen

Heute wurde das Ergebnis der Beratungen im Finanzausschuss über die vorgesehene Sonderabschreibung für den Bau neuer Mietwohnungen veröffentlicht.

Der Mietwohnungsbau ist die Achillesferse des deutschen Wohnimmobilienmarkts. Gerade in den Ballungsräumen ist die Angebotsseite fast leergefegt. Das Ergebnis der Beratung im Finanzausschuss entspricht daher nicht ganz unseren Erwartungen“, sagt Jürgen Michael Schick, der Präsident des Immobilienverbands IVD, zum heute veröffentlichten Ergebnis der abschließenden Beratung. Demnach wird der bisherige Entwurf im Kern unverändert übernommen. Einer Anhebung der linearen AfA, wie sie unter anderem der IVD gefordert hatte, wurde eine Absage erteilt.

„Die Sonder-AfA ist zumindest für private Eigentümer von Mehrfamilienhäusern eine Chance. Denn diese können die Abschreibungsmöglichkeit bei Aufstockungen und Nachverdichtungen beanspruchen. Auch mittelgroße Bauvorhaben können gefördert werden. Zudem ist zu begrüßen, dass die Sonder-AfA keinerlei räumlichen Einschränkungen unterliegt. Der große Wurf ist die Sonder-Afa dagegen leider nicht“, sagt Schick. So schließe die Kostenobergrenze von 3.000 Euro in vielen Fällen die Anwendbarkeit der Abschreibung auf den Neubau von Mehrfamilienhäusern in den Ballungsräumen aus. Denn aufgrund der stark gestiegenen und weiterhin steigenden Grundstücks- und Baukosten liegen die Kosten bereits jetzt häufig darüber. Auch sei die Förderperiode mit nicht einmal vier Jahren zu kurz angesetzt.

„Der Wohnraummangel wird uns voraussichtlich auch nach 2021 noch begleiten. Deshalb hätten wir eine nachhaltige und wirkungsvolle Förderung des Mietwohnungsbaus sehr begrüßt. Es ist schade, dass die schwarze Haushaltsnull größere Priorität zu genießen scheint, als die konsequente Wohnbauförderung“, bedauert Schick und ergänzt: „Wir fordern die Regierung daher auf, ihre haushalterischen Vorbehalte zu überdenken. Denn der Wohnungsmangel kann auf mittelfristige Sicht den Staat mehr kosten als vier Milliarden Euro.“

Quelle:
Immobilienverband Deutschland IVD
www.ivd.net

29.11.2018

 


„Bestellerprinzip“

Immobilienverband Deutschland zur aktuellen Diskussion

Der IVD ist grundsätzlich gegen ein sog. Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf. Insbesondere ist der IVD gegen eine Neuregelung, nach der die Maklerprovision nur noch vom Verkäufer verlangt werden kann. Dies widerspricht dem Leitbild des Immobilienmaklers, der Intermediär zwischen Verkäufer und Käufer ist. Ein solcher Systemwechsel hätte denklogisch zur Folge, dass der Immobilienmakler nur noch dem Verkäufer als Berater zur Verfügung steht. Der Käufer wäre bei einer seiner größten Investitionsentscheidung weitgehend auf sich alleine gestellt, obwohl es aus seiner Sicht Sinn macht, einen fachkundigen Interessenvertreter an seiner Seite zu haben. Auch eine Haftung des Immobilienmaklers kann mangels Vertragsverhältnis nicht mehr durch den Käufer begründet werden. Die gesamte Rechtsprechung, die immer strengere Anforderungen an die Leistung des Immobilienmaklers gestellt hat und somit den Käufer gestützt hat, wäre hinfällig.

Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD

20.11.2018

 


Bundesweiter Mietpreisanstieg auf dem Niveau des Vorjahres

Das Mietpreiswachstum in Deutschland lag im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr auf ungefähr demselben Niveau. Die Preise für Neuvertragsmieten für Bestands- und Neubauwohnungen mit mittlerem Wohnwert sind in fast allen Städteklassen schneller gestiegen als 2017. Die Mieten für Wohnungen mit gutem Wohnwert verzeichneten dagegen in vielen Städteklassen besonders im Bestand rückläufige Steigerungsraten. Dies ist das zentrale Ergebnis des IVD-Wohn-Preisspiegels 2018/2019. Im Deutschland-Durchschnitt zahlt man für eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert, die nach 1949 errichtet wurde, eine Nettokaltmiete von 8,05 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Anstieg von 4,3 Prozent (2017: 7,72 Euro pro Quadratmeter). „Die Zahlen belegen, dass der Mietwohnungsmarkt weiterhin angespannt ist. Der Wohnungsbau in Deutschland kommt der Nachfrage noch immer nicht hinterher. Dabei würden mehr Wohnungen die Märkte entlasten und einen wirksamen Schutz vor starken Mietanstiegen bieten“, erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD.  

Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD

01.11.2018

 

 


Am Freitag, 2. November 2018 bleibt unser Büro geschlossen.

29.10.2018

 


„Floral Strukturen“ von Friedhelm Raffel

Presseberichte der eindrücklichen Vernissage

ALB BOTE vom 26. Oktober 2018

Den Pressebericht online des ALB BOTE finden Sie hier.

 

Reutlinger Generalanzeiger GEA vom 25.10.2018

 


 


Das Baukindergeld ist gestartet

Es ist soweit: Familien mit Kindern und Alleinerziehende können jetzt das Baukindergeld bei der KfW Bankengruppe beantragen. Der Zuschuss ist gedacht als finanzielle Unterstützung für den Bau oder Kauf eines eigenen Hauses oder einer Wohnung und zur Altersvorsorge.

Das Wichtigste zur Förderung:

  • In Ihrem Haushalt leben Kinder unter 18 Jahren, für die ein Haushaltsmitglied Kindergeld erhält.
  • Je Kind gibt es 10 Jahre lang 1.200 Euro Zuschuss – insgesamt 12.000 Euro.
  • Ihr zu versteuerndes Haushaltseinkommen beträgt höchstens 90.000 Euro pro Jahr bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind.
  • Ihr neues Zuhause liegt in Deutschland und ist Ihre einzige Wohnimmobilie.
  • Das Baukindergeld gibt es für Kaufverträge und Baugenehmigungen ab 01.01.2018.
  • Den Antrag stellen Sie erst nach Einzug in Ihr neues Zuhause.

 

Informieren und online beantragen

Das Baukindergeld beantragen Sie erst, wenn Sie schon in Ihr neues Zuhause eingezogen sind. Alle wichtigen Infos, Links und einen Check finden Sie auf www.kfw.de/baukindergeld .

Quelle: KfW Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau), www.kfw.de

05.10.2018

 

 


 


Floral Strukturen

Bildwerke von Friedhelm Raffel

Wir laden Sie, Ihre Freunde und Interessierte herzlich zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 19 Uhr nach Münsingen in unsere Büroräume, Hauptstraße 11, ein. Im Anschluss an die Einführung ist für Sie ein kleiner Imbiss zum Stehempfang vorbereitet.
Die Ausstellung ist außerdem bis zum 21. Dezember 2018, von Montag bis Freitag, während unserer Bürozeiten geöffnet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Begrüßung: Uwe Reutter
Künstler: Friedhelm Raffel
Einführung: Dagmar Waizenegger

Unsere Öffnungszeiten:
Montag – Freitag
9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr

http://www.friedhelmraffel.de/friedhelm-raffel.de/

31.08.2018

 


Studie zum Baukindergeld: Junge Familien werden bei der Baufinanzierung deutlich entlastet

24.07.2018

Das Baukindergeld hat das Potenzial, junge Familien beim Eigentumserwerb finanziell deutlich zu entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des IVD. Die Studie hat untersucht, inwieweit das Baukindergeld (1.200 Euro je Kind pro Jahr mit 10 Jahren Laufzeit) Familien beim Erwerb von Wohneigentum hinsichtlich ihrer Immobiliendarlehen entlasten kann.

IVD-Präsident Jürgen Michael Schick sagt: „Die Studienergebnisse deuten außerdem darauf hin, dass dem Baukindergeld gerade im ländlichen Raum erhebliches Potenzial zukommen kann. Aufgrund der dort herrschenden Preisniveaus dürfte das Baukindergeld nachhaltige Bleibeakzente setzen.“

IVD-Präsident Jürgen Michael Schick sieht jedoch weiteren Förder- und Nachbesserungsbedarf: „Der durch die Förderbedingungen stark eingegrenzte Förderkreis von schätzungsweise rund 2,4 Millionen Familien kommt dem Anspruch an eine breit angelegte, flächendeckende Fördermaßnahme nur teilweise nach. Denn die Befristung der Antragstellung auf einen Zeitraum von drei Jahren, vom 01.01.2018 (rückwirkend) bis zum 31.12.2020, reduziert die maximale Reichweite auf insgesamt etwa 600.000 antragsstellende Familien. Wir würden uns daher wünschen, dass der Bezugszeitraum des Baukindergeldes verlängert und der Erwerberkreis – zum Beispiel um Alleinerziehende mit Kindern – erweitert wird. Flankierend zum Baukindergeld muss das im Koalitionsvertrag stehende Bürgschaftsprogramm als Eigenkapitalersatz eingeführt werden. Zudem sollte Ersterwerbern von selbstgenutzten Wohnimmobilien ein Freibetrag von der Grunderwerbsteuer gewährt werden. Das wäre der effektivste und einfachste Weg, um Wohneigentum weiter zu fördern.“

Quelle: ivd.net

Weitere Informationen zum Baukindergeld (z.B. zur Antragstellung) finden Sie hier:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Baukindergeld/


Immobilienverband Deutschland IVD

Weiterbildungspflicht ist zu wenig

04.05.2018

Der Bundesrat hat vergangenen Freitag die Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung verabschiedet. Die Rechtsverordnung regelt wichtige Details der neuen Berufszulassung für Immobilienmakler und – verwalter, die ab 1. August 2018 in Kraft tritt.

„Das Gesetz kann nur ein erster Schritt zu einem substantiellen Sachkundenachweis sein. Die jetzige Regelung bleibt deutlich hinter unseren Erwartungen zurück“, kommentiert Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD. Schick erinnert daran, dass der ursprüngliche Entwurf der Bundesregierung die Einführung eines Sachkundenachweises – mit Bildungsnachweis – vorsah. In den nachfolgenden Beratungen verabschiedete sich die Politik allerdings in Gänze von diesem Vorhaben. „Die SPD hatte dazu in der letzten Bundestagsdebatte vor der Sommerpause 2017 angekündigt, die Einführung eines qualifizierten Sachkundenachweises in der neuen Legislaturperiode vorantreiben zu wollen. Das begrüßen wir sehr“, so Schick.

Die Pressemitteilung des IVD lesen Sie hier.

 


Eindrücke von der gelungenen Vernissage am 11.04.2018

Stille und Klang  –  Ölbilder von Hilde Müller

Die Künstlerin Hilde Müller

       

Uwe Reutter bei der Begrüßung vor zahlreichen Gästen                           Dagmar Waizenegger, Tübingen

 

Dagmar Waizenegger, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur der Universitätsstadt Tübingen hielt die Einführungsrede.

 

 

Den Pressebericht online des ALB BOTE finden Sie hier.


 

Stille und Klang

Ölbilder von Hilde Müller

Wir laden Sie, Ihre Freunde und Interessierte herzlich zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 11. April 2018 um 19 Uhr nach Münsingen in unsere Büroräume, Hauptstraße 11, ein. Im Anschluss an die Einführung ist für Sie ein kleiner Imbiss zum Stehempfang vorbereitet.

Die Ausstellung ist außerdem bis 8. Juni 2018, von Montag bis Freitag, während unserer Bürozeiten geöffnet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Begrüßung: Uwe Reutter
Künstlerin: Hilde Müller
Einführung: Dagmar Waizenegger
Musikalische Gestaltung des Abends: Nina Speidel, Saxophon

Unsere Öffnungszeiten:
Montag  – Freitag
9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr

 

http://mueller-hilde.de

 


 Langläufer freuen sich über Skisäcke

Alb Bote vom 29. Dezember 2017

Mehrstetten. Über eine vorweihnachtliche Überraschung konnten sich die Skilangläufer des
WSV Mehrstetten bei ihrem letzten offiziellen Training im nun zu Ende gehenden Jahr freuen.
Geschäftsführer Uwe Reutter von Reutter Immobilien GmbH überreichte jedem Läufer einen
schicken, schwarzen Skisack, wie es im Pressebericht heißt. Reutter, selbst ambitionierter
Langläufer, hob in einer kurzen Ansprache den hohen Stellenwert und die Bedeutung des
regelmäßigen Trainings hervor und lobte die motivierte Gruppe und das Trainerteam. swp


Foto: ©WSV Mehrstetten

Spende: die Skilangläufer des WSV Mehrstetten wurden jetzt mit Skisäcken ausgestattet.

 


schichten und verdichten

Experimentelle Acrylarbeiten von Ingeborg Siegler-Harrer

Ausstellung vom 9. November bis zum 22. Dezember 2017

Blaue Lagune

Den Zeitungsbericht zur Vernissage finden Sie hier.

 


 

„Vom Einfamilienhaus bis zum Investmentpaket sind wir ein qualifizierter Ansprechpartner.
Wir freuen uns sehr, für dieses Immobilienpaket einen regionalen Investor gefunden zu haben.“

Ganzes Kirchtal-Quartier wechselt den Besitzer

 

Die am Verkauf der sechs Häuser im Münsinger Kirchtal Beteiligten (von links):
Uwe Reutter, Helga und Reiner Strohm sowie BW Invest GmbH-Geschäftsführer Andreas Deifel.
© Foto: Reiner Frenz

Reiner Frenz 08.10.2017

Sechs Mehrfamilienhäuser im Münsinger Kirchtal mit insgesamt 40 Mietwohnungen haben jetzt ihre Besitzer
gewechselt, drei weitere werden voraussichtlich dazukommen, vermeldet die Reutter Immobilien GmbH.
Geschäftsführer Uwe Reutter spricht in diesem Zusammenhang von einer „erheblichen Veränderung
des Wohnungsbestandes in Münsingen“.

Strategische Gründe

Vor knapp 25 Jahren waren die betroffenen Häuser von der Familie Strohm aus Laichingen gebaut worden,
als das Kirchtal einer der Siedlungsschwerpunkte in Baden-Württemberg geworden war, um Wohnungen für
Spätaussiedler anbieten zu können. Am 18. März 1993 war die Fertigstellung der Gebäude, die man jetzt
„aus strategischen Gründen veräußere“, war von Reiner Strohm zu erfahren.

Käufer der zunächst sechs Mehrfamilienhäuser mit 40 Wohnungen und den dazu gehörigen Stellplätzen ist
die BW Wohninvest GmbH mit Sitz in Reutlingen.  Das Wohnungsunternehmen hat eine Option auf weitere
drei Mehrfamilienhäuser mit weiteren 26 Wohnungen. Das Paket der Liegenschaften in der
Trailfinger Straße 33 bis 49 umfasst insgesamt eine Grundstücksfläche von 7 900 Quadratmetern und eine
Gesamtwohnfläche von 4 970 Quadratmetern. Das Gebäudeensemble prägt seit knapp 25 Jahren die
nordöstliche Ausfallstraße von Münsingen in Richtung Trailfingen und das neu entstehende Baugebiet Weißgerber.

In Reutlingen hat die BW Wohninvest bereits einige Wohnungsprivatisierungen nach erfolgter Modernisierung
der Wohnungen vorgenommen. Dieses Modell will Andreas Deifel, als geschäftsführender Gesellschafter
der BW Wohninvest, auch in Münsingen anstreben. „Wir wollen einzelne Wohnungen weiterverkaufen“,
kündigte er beim einem Pressegespräch an. Er rechnet damit, dass bis zu 20 Prozent der Mieter ihre
Wohnungen kaufen werden. Nach Auszug frei werdende Wohnungen will er dann ebenfalls veräußern.

Zunächst aber stehen nach den rund 25 Jahren Renovierungsarbeiten an. So soll die Fassade der sechs
Häuser nach und nach modernisiert und verschönert und der Umgebung angepasst werden. Auch die
Eingangsbereiche und Treppenhäuser werden renoviert. Das gilt für frei werdende Wohnungen
ebenfalls, nach dem Auszug der Mieter.

Das werde sich natürlich auf die Miete niederschlagen müssen, so Deifel. Sie liege derzeit unter dem
Münsinger Durchschnitt, werde diesen später nicht übersteigen. Auf die Mieter kommen jetzt also
zunächst einmal Bauarbeiten an und in den Häusern zu, so dass mit der einen oder anderen
Behinderung zu rechnen ist. Man werde die Mieter aber jeweils rechtzeitig über die anstehenden
Arbeiten informieren, kündigte der Geschäftsführer an.

Die Reutter Immobilien GmbH war bei dieser Transaktion sowohl mit der Bewertung als auch der
Vermittlung der Liegenschaften für ein Family-Office aus der Region tätig. Uwe Reutter freute sich,
dass mit Deifel ein regionaler Investor gefunden werden konnte, so dass auch in Zukunft die räumliche
Nähe zwischen Eigentümergesellschaft und Mieter gegeben sei. „66 Wohnungen zu bewerten und zu
vermarkten ist auf der Alb nicht gerade alltäglich“, meinte Reutter. Seine Firma war im Frühjahr von
der Familie Strohm beauftragt worden, nach drei Monaten war man mit BW Wohninvest einig geworden.
Über den Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben. Es werden aber ein paar Millionen Euro
gewesen sein, wurden die drei jetzt verkauften Investmentpakete doch zu immerhin
rund 6,1 Millionen Euro auf dem Markt angeboten.

Den Zeitungsartikel finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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